feierabend # 65 Radtour: formAD fährt zum METROPOLINK-Festival

VERANSTALTUNG

feierabend # 65 Radtour: formAD fährt zum METROPOLINK-Festival

feierabend # 65 Radtour: formAD fährt zum METROPOLINK-Festival

Treffpunkt: Chapel – Raum für Stadtkultur, Rhein Straße 12/4, 69126 Heidelberg

Zwischen urbaner Transformation, großformatiger Kunst und den Geschichten hinter den Fassaden führt diese besondere Fahrradtour von der Chapel in der Heidelberger Südstadt durch verschiedene Stadtteile Heidelbergs und entlang zahlreicher künstlerisch gestalteter Hausfassaden. Gemeinsam mit Pascal Baumgärtner erhalten die Teilnehmenden exklusive Einblicke in die Welt von Metropolink und Form AD.

Im Mittelpunkt stehen die Entstehungsgeschichten der Werke, Hintergründe zu internationalen und lokalen Künstler*innen, technische und kuratorische Prozesse sowie die Frage, wie Kunst im öffentlichen Raum Stadtbilder, Identität und gesellschaftliche Wahrnehmung verändern kann. Dabei geht es nicht nur um StreetArt und Murals selbst, sondern auch um Kooperationen, kulturelle Stadtentwicklung und die Bedeutung von Kunst als frei zugänglichem Erlebnisraum für unterschiedlichste Zielgruppen.

Die Tour verbindet Bewegung, Architektur, urbane Kultur und persönliche Einblicke hinter die Kulissen eines der prägendsten Urban-Art-Projekte der Region — direkt vor Ort, mitten im öffentlichen Raum.

Sowohl die Teilnehmer:innen an der Fahrradtour als auch formAD-Mitglieder sind ab 19:00 eingeladen,
das Festivalprogramm an dem Abend zum exklusiven Ticketpreis von 25€ zu erleben.

Anmeldungen für die konkrete Planung bis am 4. August 2026 unter:

info@formad.de

feierabend #64
Clemens Bellut in der Chapel

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feierabend #64
Clemens Bellut in der Chapel

feierabend #64 <br> Clemens Bellut in der Chapel

Chapel – Raum für Stadtkultur, Rheinstraße 14/2 Heidelberg-Südstadt

Clemens Bellut, Heidelberg

Philosophie und Designtheorie

Lehrbeauftragter, TH Mannheim, Fakultät für Gestaltung

»Architektur und Philosophie jenseits von ›Bitterkeit‹ — oder: ›La largeur d’esprit«

In dem fiktiven Dialog »Eupalinos ou l’Architecte«, den der französische Dichter und Philosoph Paul Valéry 1923 veröffentlicht hat, sprechen Sokrates und Phaidros in der Unterwelt scheinbar über die Belange der Baukunst und der Architektur — wirklich aber geht es um ein sehr ausdrückliches philosophisches Verhältnis zur Welt.

Diese Haltung ist von »Großzügigkeit« geprägt, von dem, was im Französischen so wunderbar
»largeur d’esprit« heißt — gewissermaßen ein Jenseits von ›Bitterkeit‹ und ›Ressentiment‹,
die nach der heutigen französischen Philosophin Cynthia Fleury als Signaturen unserer Zeit
und unserer Verhältnisse untereinander auftreten: »Ist es noch möglich, Geschichte außerhalb des Ressentiments zu machen ?«

Für Fleury und für uns kann das die gute Lehre sein, kann es nicht um die Herstellung von ›Heilung‹ gehen, umso mehr aber um ihre Ermöglichung.

Eintritt frei

Feierabend #63 Somerville

VERANSTALTUNG

Feierabend #63 Somerville

Feierabend #63 Somerville

Die Betreiber von Somerville öffnen die Türen des Gebäudes im Heidelberg Innovation Park.
Bei einem Rundgang zeigen sie, wie aus den alten Stallungen ein Ort für Kreativwirtschaft und gute Ideen geworden ist.
Drei Studios aus dem Haus stellen kurz ihre Arbeit vor: gggrafik, infotectures und ZEICHENWEG TM – mit Einblicken in Projekte, Prozesse und das, was sie antreibt.
Guter Austausch, spannende Arbeiten, schöner Ort.
Kommt vorbei!

Somerville Studios
Mary-Somerville-Platz 5
69124 Heidelberg

Infos zu Anfahrt und Parken: www.somerville.de

Feierabend #66 mit der KKW
bei Stavroula Papadopoulou

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Feierabend #66 mit der KKW
bei Stavroula Papadopoulou

Feierabend #66 mit der KKW<br>bei Stavroula Papadopoulou

FORM AD – Feierabend Art+Science
Herstellung künstlicher Manganknollen für die Tiefsee in Heidelberg
Wer Akkus und Batterien herstellen will, benötigt bestimmte Metalle – etwa Nickel und Kobalt. Mit dem Aufschwung der Elektromobilität steigt die weltweite Nachfrage nach diesen Rohstoffen stetig. Die Elektroindustrie setzt zunehmend große Hoffnungen darauf, die benötigten Metalle künftig vom Meeresboden zu gewinnen.
Meeresbiologinnen und -biologen warnen jedoch vor möglichen gravierenden Umweltschäden.
Zahlreiche Forschungsteams beschäftigen sich sowohl mit den technischen Möglichkeiten des Tiefseebergbaus als auch mit den rechtlichen Rahmenbedingungen und den potenziellen Umweltfolgen dieses Vorhabens.
Im Jahr 2018 starteten Dr. Sabine Gollner (NIOZ – Royal Netherlands Institute for Sea Research) und Stavroula Papadopoulou in Heidelberg (WerkStaat) ein Rekolonisationsexperiment. Ziel war es zu untersuchen, ob künstliche Knollen – als Ersatz für natürliche polymetallische Knollen – die Wiederherstellung der biologischen Vielfalt nach deren Abbau unterstützen können.
Das Projekt wurde bereits dreimal wiederholt. Inzwischen wurden über 2.400 künstliche Knollen in Heidelberg hergestellt und mithilfe von Robotern in etwa 4.000 Metern Tiefe am Meeresboden platziert. Das Pilotprojekt ist auf eine Begleitforschung von 30 Jahren angelegt.
Wie es zu diesem Projekt kam, welche Herausforderungen eine solche Planung mit sich bringt und wie Kunst und Wissenschaft hierbei zusammenwirken können, ist Thema dieses Vortrags.
Ort: WerkStaat, Grabengasse 8, Universitätsplatz Heidelberg
Datum:05.11.2026
Uhrzeit: 18 Uhr